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DIVI 4 / 2020, Seite 180, Wissenschaft

Johannes Bickenbach1, Sasa Sopka2, Gernot Marx1

COVID-19 – Was haben wir gelernt?

Measures for safety and resilience in the treatment of COVID-19 patients

Zusammenfassung
Am 11. März 2020 hat die WHO die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Atemwegserkrankung COVID-19 offiziell zu einer Pandemie erklärt, die uns noch immer in einer Krise befinden lässt. Seither ist global ein signifikanter Anstieg intensivmedizinisch zu versorgender Patienten zu verzeichnen, da insbesondere bei schweren Verläufen von COVID-19 ein damit assoziiertes, akutes Lungenversagen auftreten kann und folglich eine oftmals langandauernde Beatmungstherapie erforderlich wird. Trotz vielzähliger Beschreibungen aus den ersten Monaten haben viele Mitarbeiter aus medizinischen Berufen eine große Unsicherheit in Bezug auf der Versorgung dieser noch recht neuen Entität, aber auch in Hinblick auf die Arbeitsverdichtung und dem möglichen Risiko vor Transmissionen. Weltweit müssen sich Krankenhäuser nicht nur auf eine technische und personelle Ausweitung ihrer Kapazitäten vorbereiten, sondern vor allem viele freiwillige, pflegende Helfer oder Ärzte in ein interprofessionelles Team integrieren, ausbilden und deren Resilienz stärken.
Intensivmedizin lebt von Teamarbeit – im Rahmen der Corona-Pandemie sind Sicherheit und Resilienz eine Grundvoraussetzung für viele Mitarbeiter, diese Herausforderung in der intensivmedizinischen Patientenbehandlung zu bewältigen.
Durch die Behandlung einer neuen Erkrankung ergab sich zudem ein enorm hoher Bedarf an Forschungsfragestellungen, die rasch entwickelt wurden und zu Innovationen bereits jetzt beigetragen haben. Erste Erfahrungen der letzten Monate aus dem Standort des Universitätsklinikums der RWTH Aachen (UKA) werden in dieser Übersicht gebündelt.
Schlüsselwörter
COVID-19-Pandemie; Intensivbehandlung; Sicherheit; Resilienz
Zitierweise
Bickenbach J, Sopka S, Marx G: COVID-19 – Was haben wir gelernt? DIVI 2020; 11: 180−184
DOI 10.3238/DIVI.2020.0180−0184
Summary: On March 11, 2020, the WHO officially declared the respiratory disease COVID-19, caused by the coronavirus SARS-CoV-2, to be a pandemic that still leaves us in a crisis. Since then, there has been a significant increase in the number of patients requiring intensive care treatment globally, since acute respiratory failure can occur, particularly with severe courses of COVID-19, consequently requiring long-term mechanical ventilation. Despite numerous reports and publications from the first few months, many employees from the medical professions have a great amount of uncertainty with regard to the therapy of this still quite new entity, but also with regard to the intensification of work and possible risk of transmissions. Hospitals around the world not only have to prepare for a technical and personnel expansion of their capacities, but also to integrate and train many voluntary nursing helpers or doctors in an interprofessional team and strengthen their resilience.
Intensive care medicine lives from teamwork – in the context of the corona pandemic, safety and resilience are a basic requirement for many employees to cope with this challenge in patient care. The treatment of a new disease also resulted in an enormous need for research questions that were developed quickly and have already contributed to innovations. First experiences of the last months from the location of the University Hospital RWTH Aachen (UKA) are bundled in this overview.
Keywords: COVID-19 pandemic; intensive care treatment; safety; resilience

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