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DIVI 2 / 2011, Seite 65, Wissenschaft

H. J. Heppner1,2, M. Christ1, F. Degel3, K. Singler2, F. Heirler4

„Let's have fun” – Komasaufen, Ecstasy und was der Markt sonst noch hergibt

„Let's have fun” – binge drinking, Exstasy, and legally stoned

Der aktuelle Drogenbericht der Bundesregierung zeigt auf, dass zwar kein wesentlicher Anstieg des Drogenmissbrauches, bei Cannabis sogar ein Rückgang, zu erkennen ist, aber weiterhin hohe Konsumraten vorliegen. Hochproblematisch sind hierbei die zunehmende Raffinesse bei der Einführung von Innovationen und der komplexe Markt für synthetische Drogen.
Das „Komasaufen“ stellt bei Jugendlichen weiterhin ein relevantes Problem dar. Auch wenn durch Förderungsprojekte wie HaLT (Hart am Limit) das Risikobewusstsein dieser Zielgruppe geschärft wird, müssen nach wie vor Jugendliche nach exzessivem Alkoholmissbrauch stationär behandelt werden.
Auch wenn die so genannten „harten Drogen“ von Jugendlichen in aller Regel gemieden werden, findet sich zunehmend der Missbrauch von synthetischen, vermeintlich harmlosen Pflanzen- oder Kräutermischungen, wie Spice oder Kratom. Auch Liquid-Exstasy (GHB/GBL) stellt in der Anwendung als k. o.-Tropfen oder zur Herbeiführung von Rauschzuständen ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential dar.
Besonders problematisch ist auch die nahezu problemlose Vermarktung scheinbar harmloser, als Reinigungs- oder Nahrungsergänzungsmittel oder gar Kräuter- und Gewürzspezialitäten getarnter Drogen über das Internet.
The German government’s current drug report shows that while there has been no recognisable major rise in drug abuse, with cannabis use even dropping, use rates continue to be high, however. A huge problem in this instance is the increasing craftiness with which innovations are brought onto the market as well as the complex market for synthetic drugs.
Teenage “binge drinking” remains a relevant problem. Even though the risk awareness of this target group is sharpened by research projects such as HaLT (Hart am Limit), teenagers still have to be treated on an inpatient basis after excessive alcohol abuse.
Although the so-called “hard drugs” are generally being avoided by teenagers, the misuse of synthetic, seemingly harmless plant or herb mixtures such as Spice or Kratom is on the up. Used in the form of knockout drops or to induce states of intoxication, Liquid Ecstasy (GHB/GBL) poses a sizeable potential for danger.
The virtually problem-free marketing of drugs disguised as seemingly harmless detergents or food supplements or even as herbs and spices via the Internet is particularly problematic.

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Ausgabe 2 / 2011
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